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Conrad Stein Verlag
Via Scandinavica (978-3-86686-477-1)
von Martin Simon
16,90 €

1. Auflage 2015, 256 Seiten, 37 Karten, 54 farbige Abbildungen, 10 farbige Höhenprofile

Unser Beitrag zum Klimaschutz
ClimatePartner Zertifikat, IKS-Nummer 53106-1507-1010

Schon im 12. Jh. landeten Pilger aus Skandinavien am Strand von Fehmarn, um von dort durch Deutschland weiter Richtung Santiago, Rom oder Jerusalem zu pilgern. Ihren Spuren folgt heute die 700 km lange Via Skandinavica, die in diesem Wanderführer detailliert beschrieben wird. Für jede der 32 Wegetappen liefert Autor Martin Simon ausführliche Angaben zu Übernachtungsmöglichkeiten, Infos zu Bus- und Bahnanbindungen und Tipps für Radwanderer. Außerdem erfährt der Leser viel über die alten Pilgerstätten und reichen kulturellen Hinterlassenschaften vergangener Zeiten in der durchwanderten Landschaft. Genaue Karten und Höhenprofile ergänzen die Wegbeschreibung und helfen bei der Orientierung.

Rezensionen
"Ein guter Wanderführer, der alles, was wissenswert ist, beinhaltet - und noch mehr!" (welikebooks.de)

"Schöne Fotos, einprägsame Symbole zur leichten Orientierung und Griffmarken zum schnellen Auffinden der Kapitel ergänzen diesen attraktiven und praktischen Führer für Pilger zu Fuß oder mit dem Rad" (Besprechungsdienst für öffentliche Bibliotheken)

"Der vorliegende Wegführer beschreibt die wichtige Nord-Süd-Verbindung, die über 655 km von Fehmarn über Lübeck, Lüneburg und Hannover nach Eisenach führt. (...) Damit schließt der gelungene Band eine große Lücke im deutschen Pilgerwegenetz." (unterwegs)

Updates

Sperrung des Uferweges an der Possehl-Brücke in Lübeck:

Ab dem 18. Mai 2015 und vermutlich bis zum Ende des Jahres werden die Uferwege an der Possehlbrücke aufgrund einer Brückenerneuerung gesperrt. Betroffen sind auch die Pilgerwege Via Baltica (Etappe 17, S. 156) und Via Scandinavica (Etappe 7, S. 78). Achten Sie hier auf die Umleitungsempfehlung.

Nach der Brücke über die Trave biegen Sie zwar links in den Uferweg ein aber gleich wieder rechts davon ab. Der Fuß- und Radweg führt um das Sportzentrum Buniamshof herum zur Possehlstraße, die zum Stadtgraben hin überquert wird. Links wandern Sie bis zur Lachswehrbrücke, überqueren den Graben und biegen links in den Uferweg (Nordufer) an der Kanaltrave. Dieser Weg ist ein Kilometer länger.

S. 162: In Hannover gibt es nun auch eine private Pilgerunterkunft bei Pilgerfreund Maik Pitz in Hannover-Mitte, ca. 500 m vom Weg entfernt, nähe Marktkirche und nähe Kestnermuseum. Telefon: 01 78/780 55 23, E-Mail: maik-pitz@gmx.net. Die genaue Adresse erfährt der Pilger bei Anmeldung, 2-4 Pilger können gleichzeitig übernachten, 3 Betten, 1 Matratze, Schlafsack ist erforderlich, Badbenutzung und evtl. Verköstigung nach Absprache.

Klaus Letulé hat uns einige Erfahrungen zu den letzten Etappen auf der Via Scandinavica (Göttingen - Creuzburg) mitgeteilt.

S. 238: In Kella machte uns ein Postbote auf das Gasthaus „Silberklippe“ aufmerksam, wo man die Wirtsleute herausklingeln könne, obwohl sie erst um 17 Uhr öffnen. Sie ließen uns schon um 14 Uhr im schattigen Vorgarten 2 große Apfelschorle trinken – und zeigten uns nach fast 1 Stunde Rast einen schönen Feldweg aus Kella.

S. 240: Die Strecke Bad Sooden-Allendorf zum Hülfensberg war uns eine große Prüfung. Der Pilger muss sich im Voraus auf den 5 km-Weg ab Großtöpfer mit einem etwa 300m-Anstieg zum Hülfensberg am Ende dieser Tagesetappe gefasst machen können. In der Beschreibung steht nur, dass es steil wird. Dort sollte auch stehen, dass die Mönche während ihres Gottesdienstes von 18 bis gegen 19 Uhr niemand empfangen, bzw. einlassen und anschließend das Abendbrot einnehmen. Der Pilger, der dort übernachtet, sollte bis 17 Uhr angekommen sein.

Anm. des Autors: Wir wurden auch gegen 20 Uhr noch freundlich empfangen. Wichtig ist eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung. Von Großtöpfer zum Gipfel des Hülfensberg sind es 230 m Anstieg und 2,5 km Wegstrecke, unzweifelhaft am Ende eines langen Tages noch einmal eine Herausforderung der verbliebenen Kräfte.

S. 245: In Schnellmannshausen machten wir gegen 11 Uhr im „Café Heldrastein“ Rast (auch dieses macht erst nachmittags auf). Die Inhaberin, Inge Sachs, wies uns dann eine abkürzende Route (blau). Sie führt in entgegengesetzter Richtung vom markierten Weg, etwa 400m entlang der Straße und biegt als „Blaue Route“ an der „Kaiserlinde“ links ab. Unterhalb von Scherbda trifft sie wieder auf den markierten Weg nach Creuzburg. Frau Sachs verfügt über 2 Zimmer mit Doppelbetten und könnte 4 Pilger aufnehmen (€ 20). Tel.: 036923 98325.

Anm. des Autors: Die Blaue Route ist etwa 1 km kürzer und benötigt 50 m weniger Anstieg.

Updates Via Scandinavica (Informationen von Maika Engler)
S. 131:
In Ebstorf hat das Hotel Sahiti geschlossen.

S. 134: In Gerdau ist der Pilgerstempel nun in der Kirche frei zugänglich.

S. 137: In der kleinen Fachwerkkirche St. Remigius liegt der Pilgerstempel nun frei zugänglich aus.

S. 138: Der Hösseringer Hof hat Di bis Do geschlossen. Anm. Übernachtungsempfehlung bei Mila Schrader im Dorfcafé.

S. 153/154: In Celle liegt der Pilgerstempel nicht in der Stadtkirche aus, sondern muss im Pfarramt geholt werden.

Wer von Celle nach Westercelle zurück an den Pilgerweg mit dem Bus fährt, dem sei der Bus 600 nach Adelheidsdorf empfohlen (halbstündlich). Der Bus fährt vom Bahnhof über Thaerplatz und Schlossplatz die Hannoversche Straße stadtauswärts. Ausstieg ist Adelheidsdorf/Brücke. Ihr Weg führt dann entlang des Fuhsekanals in westliche Richtung zum Triftweg. Dort folgen Sie links dem Pilgerweg.

S. 156: Burgwedel-Engensen: Gästehaus Voges hat keinen Pilgerstempel, wie im Buch angegeben und auch kein Frühstück.

Burgwedel-Engensen: Der Schlüssel für die kleine Kapelle kann nach Telefonat unter angegebener Nummer (Pfarramt in Wettmer) bei einem Herrn in der Kurzen Straße 5 abgeholt werden.

S. 159 ff. Hannover: wie angegeben, keine Markierungen, aber kleine Zeichen, hier ist der Reiseführer aber extrem vonnöten, sonst verläuft man sich.

Thorsten Brocke mailt uns am 13.07.2016 folgende neuen Informationen:
S. 135 Bödderstedt: Sehr liebevolle Unterkunft bei Familie Hinrichs. Abendessen und Frühstück auf Spendenbasis.

S. 144 Eschede: Gästehaus Schaper, EZ ÜF/F € 38,50. Der Altwirt ist militanter Raucher und tritt Nichtrauchern gegenüber sehr unwirsch auf. Es gibt im Ort noch einen Reiterhof, der ebenfalls Fremdenzimmer anbietet (Hof Schlichte, www.hof-schlichte.de); sah sehr angenehm aus, ich hatte nur leider schon meine Reservierung im Gästehaus.

S. 156 Engensen: Biohof Bähre, Ü/F € 20. Sehr zu empfehlen.

S. 183 Eitzum: Landgasthof Deutsches Haus geschlossen (telefonisch/elektronisch nicht erreichbar, Berichte Einheimische).

S. 196 Bad Gandersheim: Sehr gastfreundliche Unterkunft bei Familie Albig.

S. 205 Northeim: Hotel Deutsche Eiche, EZ Ü/F € 40.

S. 224 Diemarden: Unterkunft in Karte markiert, aber keine Angaben diesbezüglich im Text.

Anm. des Autors: Die Daten der Unterkunft sind unter Göttingen einsortiert.

S. 230 In Hohengandern gibt es bei der Kirche eine kleine Bäckerei mit angegliedertem Dorfladen. Alle Backwaren werden noch im eigenen Haus im Steinofen gebacken.

S. 234 Klosterschänke in Bad Sooden: EZ Ü/F € 45.

S. 242: Der Plesseturm ist bis auf weiteres gesperrt, Beginn bzw. Abschluss der Sanierungsarbeiten sind derzeit noch nicht absehbar.

S. 244: Das Hotel Waldblick in Treffurt hat renoviert, die Zimmer sind nun deutlich teurer (EZ Ü/F € 56).

Maika Engler hat folgende Hinweise zur Via Scandinavica Hannover bis Eisenach (Okt. 2016):
S. 173 Sarstedt und Kloster Marienrode:
Es gibt in der St. Nicolai und im Kloster nur einen Geschäftsstempel, keinen richtigen Pilgerstempel.

Anm. des Autors: Reicht als Nachweis im Pilgerausweis aus.
Kloster Marienrode: Man kann bei Laudes und Vesper mitmachen


S. 184 Nienstedt:
Es gibt 2 gekennzeichnete Wege durch den Ort, der beschriebene und einer links die Treppe direkt zur Kirche hoch, irritierend!

S. 188 Sack/Alfeld:
Unterkunft Fam. Meier befindet sich nicht mehr Solbrink 8, sondern Sackwaldstr. 40, 25 €.

Anm. des Autors: Im Solbrink wohnt der Vermieter, in der Sackwaldstr. ist die FW.

S. 194 Winzenburg:
Die Kirche mit Wandmalereien und Holzarbeiten ist absolut sehenswert, Schlüssel beim Küster Hilko Gatz im Haus nebenan, auch eine Übernachtung ist in der Gemeinde möglich,

S. 202 Eboldshausen:
Die Pilgerunterkunft hat nun 5 Betten, eine Dusche soll bald dazu kommen, die Kirche ist immer offen und es gibt für jeden Pilger dort den Stempel und eine Jakobsmuschel als Geschenk, Spendenbasis.

S. 204 Northeim:
Kein richtiger Pilgerstempel in Mariä Heimsuchung, Weg lohnt nicht, kann man auch in Touri-Info stempeln lassen.

S. 208 Bevertal:
Beschilderung kaum vorhanden, besser Wander-App dabeihaben!

S. 228 Rohrberg bis kurz vor Kirchgandern:
Ab Wiesenband (Grenzstreifen) gibt es keine Beschilderung mehr, es ist nicht klar wie man den Wiesenweg (teilweise zugewachsen) gehen muss, auch an einer „Kreuzung“ wo drei Wege abgehen ist es nicht klar. Irgendwann kommt ein gelber Pfeil kurz vor der Kreuzung Loccum-Volkenroda, besser Wander-App dabei haben.

S. 228-230 Kirchgandern:
Am Sühnekreuz zeigt das Pilgerzeichen nach links, man sollte aber rechts gehen um den Weg weiter zu verfolgen. Auch im Buch ist es missverständlich, da erst alle Unterkunftsmöglichkeiten aufgelistet sind und der eigentliche Weg erst im nächsten Kapitel beschrieben wird.

Anm. des Autors: Zur Pilgerunterkunft in Arenshausen geht es links weiter. Wer in Kirchgandern übernachtet oder den Weg direkt fortsetzt geht hier rechts.

S. 232 Teufelskanzel:
Zu wenig Wegweiser verwirren. Teilweise habe ich mich nur ans weiße „T“ gehalten, mitten im Wald gab es plötzlich wieder einen gelben Pfeil, unklar wo der Pilgerweg lang geht, besser Wander-App.

S. 235 Asbach:
Es gibt in der Unterkunft Alte Schmiede keine Heizung, nur Holzofen, der ungern vom Besitzer angemacht wurde, obwohl es kalt war, Essen muss bis 19 Uhr geordert sein, sonst gibt’s nichts!

S. 237 Altenstein bis Gleitschirmplatz:
Auf dem Kolonnenweg fehlen gelbe Pfeile, was verunsichert.

S. 239 Bei Greifenstein vor Großtöpfer:
Bei: Jetzt Achtung! Soll ein Weg abgehen, auch am Zaun mit großen gelben Pfeilen markiert. Dieser Weg geht ins Fichtendickicht und ist unpassierbar. Ich habe wirklich versucht mich da durchzuschlagen, keine Chance! Besser geradeaus und die Straße nach Großtöpfer nehmen!

S. 240 Hülfensberg:
Es heißt: An der Gabelung führen beide Wege zum Gipfel. Leider wurde vergessen, dass sich diese dann ebenfalls noch mehrfach gabeln und ein Umherirren (passierte mir) auf diesem letzten Abschnitt, der ja nicht ganz unanstrengend ist, passieren kann, da keine Beschilderung!

Anm. des Autors: Eigentlich braucht man sich immer nur jeweils bergauf orientieren, denn man will ja zum Gipfel. Genauer: Die bequemere Variante führt an der Gabelung nach links. Sie erreichen einen von Geismar kommenden Kreuzweg dem Sie halb rechts bzw. geradeaus bis zur Straßenauffahrt folgen. Rechts laufen Sie nun der Straße nach (auch auf dem parallelen Fußweg) bis zum Gipfel.
Etwas kürzer aber auch steiler ist der rechte Weg, der sich zweimal teilt. Sie gehen jeweils links bis an die Straße, die wiederum links zum Gipfel führt.


S. 243 Burg Normannstein:
Restaurant Mo und Di Ruhetag!

S. 245 Schnellmannshausen:
Hier wie im Buch beschrieben: In das Gässchen abbiegen. Der Wegweiser zeigt dort aber geradeaus, diesen jedoch ignorieren. Kirche ist zu.

S. 248 Creuzburg:
Schöner Pilgerstempel in Tourist-Info auf der Burg!

S. 249 Hörschel nach Eisenach:
Um sich das Gewerbegebiet von Opel zu ersparen kann man auch einen Bus von hier aus nehmen, der fährt einmal stündlich!

S. 251 Eisenach:
Das Diakonissenmutterhaus ist sehr zentral und hat mittlerweile 8 Betten. Man kann an der Laudes teilnehmen und bekommt ein kleines Medaillon geschenkt. Anmeldung erbeten. Einlass ab 16 Uhr, man kann aber den Rucksack dort vorab deponieren. Falls der Weg zur Wartburg zu steil ist, gibt es direkt vor der Tür am Karlsplatz einen Bus, der stündlich hochfährt. Es gibt einen schönen Stempel an der Wartburg an der Kasse.