Wintercamping in Nordskandinavien

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Wenn man mit Wohnmobilfahrern über Skandinavien spricht, schnalzen viele mit der Zunge. Es ist ein absolut beliebtes Reiseziel – im Sommer. Doch wieso eigentlich nur im Sommer? Im Winter hat die Region ebenfalls sehr viel zu bieten. Besonders ist da das nächtliche Himmelsleuchten, das Nordlicht, zu nennen. Es ist ein Traum vieler, dieses Naturphänomen einmal mit den eigenen Augen zu sehen. Doch der Respekt vor dem Fahren auf eisigen, verschneiten Straßen ist oft doch recht hoch. Und man hat auch selten Erfahrungswerte, wie gut das eigene Wohnmobil auch bei Temperaturen jenseits der -20°C wärmt.
Der Fotograf und Journalist Dirk Heckmann war die letzten drei Winter jeweils für fast zwei Monate zu unterschiedlichen Zeiten oberhalb des Polarkreises in Finnland, Norwegen und Schweden unterwegs. Die beste Art, das Nordlicht zu beobachten, ist für ihn das Reisen mit dem Wohnmobil, da man flexibel auf die Wetterlage reagieren und sich außerhalb der Ortschaften mit dem Wohnmobil hinstellen kann – dort, wo es keine „Lichtverschmutzung“ gibt. In seinen Routenvorschlägen werden die geöffneten Campingplätze oberhalb des Polarkreises ebenso aufgelistet wie Infos zur Gasversorgung, Adressen von Huskyfarmen und Schneemobil-Tourenanbietern sowie die Hotspots der Nordlichtbeobachtung. Der Leser erhält Empfehlungen, wie man das faszinierende Himmelsleuchten erfolgreich fotografiert, und viele weitere nützliche Tipps rund ums Wintercamping im nördlichen Skandinavien. Der Autor erklärt auch, was ein Wohnmobil wintertauglich bzw. winterfest macht und welches Zubehör hilfreich ist, und gibt Tipps, wie man auf den vereisten Straßen sicher vorankommt.