Wanderführer Frankreich: Jakobsweg Via Tolosana – Fernwanderweg
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Die Via Tolosana ist der südlichste der vier großen Jakobswege Frankreichs. Von Arles am Mittelmeer pilgern Sie über die Universitätsstadt Montpellier nach vielen atemraubenden Bergetappen in die Metropole Toulouse (okzitanisch Tolosa) und weiter durch die historische Region der Gascogne. Zuletzt überquert die Via Tolosana die Pyrenäen und mündet schließlich im spanischen Puente la Reina in den Camino Francés. Das Buch liefert eine detaillierte Beschreibung für den rund 940 km langen Jakobsweg, die durch Karten, Höhenprofile und GPS-Tracks ergänzt wird. Zu jeder Etappe finden Sie Hinweise zu Unterkünften, Einkehrmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten u. v. m., allgemeine Reise-Infos helfen bei der Vorbereitung auf das Pilgern.
Länge: 944 km
Etappen: 43
Empfohlene Wanderzeit: April bis Oktober
| Gewicht | 0,238 kg |
|---|---|
| Größe | 11,5 × 16,5 cm |
| Reihe | Fernwanderweg |
| Band | 162 |
| Auflage | 1. Auflage 2018 |
| Seitenzahl | 256 |
| Abbildungen | 73 |
| Karten | 55 |
| Höhenprofile | 57 |
Martin Simon ist passionierter Weitwanderer, der sich seit Jahren auch mit der Beschreibung von Pilgerwegen befasst. Für den Conrad Stein Verlag hat er u. a. bereits Bücher über die zwei norddeutschen Hauptwege, die Via Baltica und die Via Scandinavica, sowie den nordrhein-westfälischen Jakobsweg von Höxter nach Aachen verfasst. Mit großer Freude hat er sich an die detailgenaue Erkundung der 900 Wegkilometer im warmen Süden Frankreichs und im Norden Spaniens gemacht.
Norbert Rother hat schon in seiner Jugend, fasziniert von Landschaft und Natur, lange Wanderungen und Fahrradtouren unternommen und ist auch deutlich jenseits der Jugend noch von dieser langsamen, aber intensiven Fortbewegungsart begeistert. Der promovierte Geograf arbeitet bei einer Wolfsburger Informatikfirma und in seiner Freizeit als Autor von Wanderführern.
Übersichtskarte

Updates
Updates zur 1. Auflage
(Stand Februar 2026)
S. 5: Das Titelbild zeigt die Église Notre-Dame de Villelongue auf der Etappe 13. Der eingefügte Bildtitel ist falsch.
S. 17 Infos zur An- und Abreise: Den beschriebenen Bus zur Rückreise über San Sebastian (auch von Pamplona) ist nach Auskunft von Radpilgern auch mit dem Rad zu benutzen. “Wir mussten einfach das Vorderrad demontieren und den Lenker geradestellen sowie die Kette schützen. Zu empfehlen ist ein sehr großer Plastiksack.” Erkundigen Sie sich beim Busfahrer nach dieser Möglichkeit. Von ihm hängt es ab.
S. 39: Das Maison du Pèlerin et du Routard in Arles gibt es nicht mehr.
S. 72: Das Chambre d’hôtes in Montpeyroux existiert nicht mehr. Pilger empfehlen ersatzweise: La Dolce Vita, 6 Chemin de la Drailhe, 34150 Montpeyroux, Telefon: 06 48 67 65 18, E-Mail: ladolcevita.montpeyroux@gmail.com, Web: www.ladolcevita34000.com, Preise auf Anfrage.
S. 98: Die dort genannte Unterkunft in Bouisset ist dieselbe geblieben, hat aber neue Kontaktdaten. Das Angebot richtet sich an Pilger auf dem Jakobsweg. Beherbergt werden neben Fußgängern auch Pilger zu Pferd. Hunde sind erlaubt. Die Unterkunft ist der Kategorie Gite d’étape zuzuordnen:
Gite d’étape La Villa Jacques, Jacqueline Castela, Hameau du Reclot 7, 81260 Le Bez, Mobil: 06 12 52 97 76, E-Mail: Jacquelinecastela06@gmail.com, Web: la-villa-jacques.jimdosite.com, es gibt insgesamt neun Betten in drei Zimmern, ÜHP € 40, ÜF € 25, Pilger werden auch gerne kostenfrei bereits von Anglès abgeholt.
S. 137 Neue Pilgerherberge in Toulouse: Gîte Saint-Jacques de Toulouse, 2 Port de l’Embouchure, 31000 Toulouse, (auf dem Gelände des M.J.C.), Telefon 07 44 76 02 60, E-Mail gite.toulouse@compostelle-toulouse.com, ÜF € 17 (im Schlafsaal), A auf Anfrage gegen Spende, die Herberge geht zurück auf eine Initiative des “Freundeskreises der Jakobswege in Okzitanien”. Sie liegt etwa 3 km westlich des Toulouser Zentrums direkt am GR653 stadtauswärts. Ein Fußweg entlang der Autobahnbrücke A620 verbindet die Herberge mit der Wegalternative auf der anderen Flussseite.
ab S. 201: Der Wanderweg von Oloron-Saint-Marie durch das Tal des Gave d’Aspe ist durch Unwetter ab Escot im Herbst 2024 stark beschädigt worden. Der Zugang zum Aspe-Tal ist auch 2025 nur mit Einschränkungen geöffnet: Zu Ihrer Sicherheit wird behördlicherseits dringend empfohlen, den Bus (Linie 550) von Pont d’Escot nach Forges d’Abel (am Beginn des Autotunnels) zu nehmen. Von dort aus überqueren Sie vorsichtig die Nationalstraße und biegen links in die Straße zum Col du Somport ein. An der ersten Rechtskurve biegen Sie links auf einen Waldweg ab, der 50 Meter weiter auf den GR653 trifft. Die eigentliche Pyrenäenüberquerung auf diesem Abschnitt ist nach wie vor in der Regel von Anfang Juni bis Ende Oktober möglich.
Die Fahrpläne dieser Linie (550 von Oloron nach Canfranc) finden Sie unter transports.nouvelle-aquitaine.fr. Geben Sie Oloron-Saint-Marie in die Suchmaske ein und wählen Sie die Linie aus. Über die Wolke kommen Sie zu den Fahrplänen.
Schaut man sich diese aber genau an, findet sich nur ein Bus am Tag der in Pont d’Escot (7:21) hält. Die Hauptaufgabe der Linie ist es nämlich die Endbahnhöfe diesseits und jenseits der Pyrenäen miteinander zu verbinden. Mir scheint es deshalb sinnvoller mit dem Zug von Oloron bis Bedous, Gare zu fahren und dort in den Bus zu steigen. Von Bedous, Gare fährt der Bus 6x am Tag.
Erkundigen Sie sich am besten beim Erreichen von Oloron im Office de Tourisme nach der aktuellen Situation. Die Öffnungszeiten, Adresse und Telefonnummer im Buch sind aktuell. Die E-Mailadresse hat sich geändert: oloron@pyrenees-bearnaises.com.
Des weiteren gibt es Berichte, wonach der Weg ab Urdos bereits wieder hergestellt wurde.
S. 209: In Borce hat die Gîte-Bar-Epicerie Le Communal geschlossen. Sie wird ersetzt durch die Auberge de l’Orce, 30 rue de la Carrère, Tel 05 59 34 75 93, E-Mail: aubergedelours.borce@gmail.com. Außer Bar, Restaurant und Lebensmittelgeschäft wird die Übernachtung im MBZ für € 20, in Halbpension für € 45 angeboten. Es gibt 15 Betten (Information von 2024).
S. 215: In Canfrance-Estacion hat das Pepito Grillo geschlossen.
S. 238 (Karte): Das Hostal La Torre in Lièdena wird von Pilgern sehr empfohlen. Ü/F € 55, Dreigängiges Mittag- und Abendessen für je € 13.




